Nundenn, gestern bin ich zum ersten Mal zur Arbeit gegangen und hab nach Abarbeitung der Eintrittsformalitäten meine Forschungsgruppe kennengelernt. Die sind eigentlich alle recht nett und lustig, können auch alle für koreanische Verhältnisse recht gut Englisch.
Tja und dann hab ich auch mal erfahren, was es denn so zu tun gibt...
Ich mach jetzt nichts anderes als jede Woche einen +/- einstündigen Vortrag für ein Seminar vorzubereiten und den dann auch zu halten. Die Themen sind etwas fragwürdig, ich muss über grosse Teile Inhalte von zwei Lehrbüchern wiedergeben, abernaja, ich glaub die Übung dient dazu, die Arbeitsgruppenmitglieder mit weniger fundierten Kentnissen alle auf einen gewissen Stand zu hieven, oder als Brush-Up. Andererseits hab ich gemerkt, dass diese Arbeit eigentlich gar nicht so mies ist, wie man im ersten Moment denkt - auf jeden Fall lehrreich und auch für meine Vortragspraxis sollte das auch fördernd sein. Mal sehn wie das diese Woche rauskommt...
Beim anderen Schweizer von der ETH ists das pure Gegenteil, in dessen Workgroup spricht kaum jemand ein Wort Englisch und er hat bisher zwei Tage lang einfach am Pult gesessen ohne irgendetwas zu tun gekriegt zu haben. Wer weiss, was da besser ist..
Dienstag, 2. September 2008
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